Verteidigung
ist
Vertrauenssache.

Betäubungsmittel-
strafrecht

Eine effektive Verteidigung im Betäubungsmittelstrafrecht erfordert vertiefte Kenntnisse in diesem Bereich.

Nicht nur Kenntnisse der neuesten Rechtsprechung im Bereich des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG)sind hier unerlässlich; immer mehr gewinnt auch die das Gesetz über neue psychoaktive Stoffe (NpSG) an Bedeutung und auch hier ist die Rechtsprechung in ständigem Fluss.

Eine dezidierte Auseinandersetzung mit Neuerungen in diesem Bereich, sowie eine durch viele in diesem Bereich geführte Prozesse erlangte Expertise ist unerlässlich, um eine seriöse Strafverteidigung zu gewährleisten.

Hier können nicht nur Mengen, Wirkstoffgehalte und die Art der „Droge“ das entscheidende Zünglein an der Waage der Justiz sein. Insbesondere die Tat- und Lebensumstände des Beschuldigten können eine entscheidende Rolle spielen.

Gerade im Bereich des Betäubungsmittelstrafrechts kommt es zu heimlichen Ermittlungsmethoden der Staatsanwaltschaft und deren Ermittlungshelfern. Eine ernstzunehmende Verteidigung in diesem Bereich sollte sich mit eben diesen Ermittlungsmethoden und dem Lauf dieser auskennen. So kommt es in diesem Bereich häufig zu Telekommunikationsüberwachungen (TKÜ), Lockspitzeleinsätzen, GPS-Ortungen oder gar Lauschangriffen.

Durch zahlreiche Umfangsverfahren in welchen Rechtsanwältin Hagemann de Grzymala verteidigte, verfügt sie über die nötige Expertise und das Fingerspitzengefühl, um mit dem Mandanten gemeinsam ein Verteidigungsziel zu erarbeiten und dieses umzusetzen.

Kapitalstrafrecht

Unter dem Kapitalstrafrecht versteht man alle Delikte, bei denen es um die vorsätzliche Tötung eines Menschen geht.

Der Betroffene, dem ein solcher Vorwurf zur Last gelegt wird, befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation. Die Ermittlungsbehörden - Staatsanwaltschaft und Polizei - arbeiten insbesondere in diesen Fällen mit absolutem Nachdruck und voller Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt, weil hier die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit regelmäßig durch die Medien geweckt wird.

In diesen Fällen ist es Aufgabe des Verteidigers eine zielgerichtete Verteidigungsstrategie zu entwickeln. Hierbei kann es verschiedene, fallabhängige Ansätze geben.

Es stellt sich zu allererst die Beweisfrage. Welche Beweise gegen den Betroffenen gibt es und sind diese ordnungsgemäß erhoben worden? In einem zweiten Schritt sollte stets das Augenmerk auf die Verwertbarkeit solcher Beweismittel gerichtet sein. Eine Aussage, die von dem Betroffenen beispielsweise unter dem Einsatz von Täuschung, fehlerhafter Belehrung oder gar infolge unzureichenderreichender Sprachkenntnisse, durch die Ermittlungsbehörden erwirkt werden, sollte im Ergebnis nicht als überführendes Beweismittel dienen können.

Auch die Frage nach der Schuldfähigkeit des Betroffenen zum Zeitpunkt des Tötungsdelikts darf nicht vernachlässigt werden. Diese kann einen ganz erheblichen Einfluss auf die Art und Dauer der möglicherweise zu verhängenden Strafe haben. In diesem Zusammenhang wird es zu einer Begutachtung des Betroffenen führen. Auch hierfür sollte im Umgang mit diesem und dem Gericht stets der richtige Umgangston durch den Verteidiger gewählt werden.

Ein großes Maß an Fingerspitzengefühl und juristischer Kenntnis, auch bezüglich jüngster Rechtsprechung ist hier unerlässlich.

Vermögensstrafrecht

Bei der Strafverteidigung im Bereich des Vermögensstrafrechts handelt es sich um sämtliche Betrugstatbestände, Untreue, Geldwäsche oder auch Veruntreuung von Arbeitsentgelt.

Diese Delikte unterfallen sprachgebräuchlich – ebenso wie die Insolvenzverschleppung - dem so genannten Wirtschaftsstrafrecht.

Gerade Unternehmen, respektive deren Handlungsbevollmächtigte, sehen sich solchen Vorwürfen ausgesetzt, denn zu den Risiken eines Unternehmers gehört nicht nur das wirtschaftliche, sondern immer häufiger auch das Risiko einer strafrechtlichen Verfolgung.

Darauf haben nicht nur die Gerichte mit ihren Wirtschaftsstrafkammern, sondern auch die Staatsanwaltschaften mit Errichtung ihrer wirtschaftsstrafrechtlichen Abteilungen reagiert.

Um in diesem Bereich ernsthaft verteidigen zu können, ist ein entsprechendes Know-How erforderlich. Hier kann es unter Umständen nicht ausreichend sein, dass man einen guten Strafverteidiger an seiner Seite hat, sondern bedarf es immer wieder Experten, die aus anderen Bereichen hinzugezogen werden müssen.

Die Kanzlei Hagemann de Grzymala arbeitet mit den renommiertesten Kollegen aus dem Bereich des Gesellschafts- sowie Kapitalmarktrechts zusammen, sodass eine seriöse und fundierte Verteidigung gewährleistet ist.

Allgemeines Strafrecht

Die Tatbestände des allgemeinen Strafrechts sind im Strafgesetzbuch und nicht etwa in den Nebengesetzen geregelt. Häufig handelt es sich bei den Vorwürfen aus dem allgemeinen Strafrecht um Folgende:

  • Vortäuschen einer Straftat, § 145d StGB
  • Falsche uneidliche Aussage,­ § 153 StGB
  • Falsche Verdächtigung,­ § 164 StGB
  • Beleidigung,­ § 185 StGB
  • Fahrlässige Tötung,­ § 222 StGB
  • Körperverletzung,­ § 223 StGB
  • Gefährliche Körperverletzung,­ § 224 StGB
  • Fahrlässige Körperverletzung,­ § 229 StGB
  • Misshandlung von Schutzbefohlenen,­ § 225 StGB
  • Nachstellung,­ § 238 StGB
  • Diebstahl,­ § 242 StGB

Hierbei mag es sich für manche um unerhebliche oder „kleine“ Straftaten handeln, für andere kann ein solcher Vorwurf einen ganz besonderen Einschnitt bedeuten.
Das gilt insbesondere dann, wenn man nie zuvor mit Ermittlungsbehörden oder gar der Justiz in Kontakt gekommen ist.
Deswegen ist es wichtig, auch bei diesen Vorwürfen als Betroffener richtig zu handeln.
Hierzu sollte so früh wie möglich ein Anwalt für Strafrecht eingeschaltet werden, damit die Weichen richtig gelegt und somit auf den Lauf des Strafverfahrens von Anfang an Einfluss genommen werden kann.

Internationales Strafrecht

Insbesondere im Bereich der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen hat die Kanzlei Hagemann de Grzymala sich in den letzten Jahren die erforderliche Expertise erarbeiten können.

Hierbei ist in erster Linie die Thematik der so genannten Auslieferungsverfahren gemeint.

Die hierfür einschlägigen Normen sind vorrangig in dem Gesetz über die Internationale Rechtshilfe in Strafsachen zu finden (IRG), sowie dem Schengener Durchführungsabkommen (SDÜ).

Bei einem Auslieferungsverfahren handelt es sich nicht um ein eigenständiges deutsches Strafverfahren, sondern um ein Verfahren zur Unterstützung einer ausländischen Strafverfolgung.Vor diesem Hintergrund ist es auch nachvollziehbar, dass die Prüfung eines hinreichenden Tatverdachts im Rahmen eines Auslieferungsverfahrens in der Regel nicht stattfindet.

Dies kann für den Betroffenen ein schwerer Schlag sein, jedoch darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass sich hier andere Verteidigungsmöglichkeiten ergeben.

Bei dem Auslieferungsverfahren wird die Zulässigkeit der erbetenen Rechtshilfe durch das Oberlandesgericht beurteilt, dessen Entscheidung unanfechtbar ist (§ 13 Abs. 1 S. 2 IRG). Ist die Auslieferung des Verfolgten einmal durch das Oberlandesgericht gebilligt worden, bleibt aufgrund der damit einhergehenden völkerrechtlichen Bindung allerdings noch die Möglichkeit diese Bindung durch einen Antrag, der den engen Voraussetzungen des § 33 IRG entsprechen muss, entgegenzutreten. Bei diesem Bereich handelt es sich um ein Spezialgebiet des Strafrechts, für welches vertieftes Wissen zwingend erforderlich ist, um eine sachgerechte Verteidigung zu garantieren.

Über dieses Fachwissen verfügt die Kanzlei und ist bereit Sie zu beraten und zu verteidigen, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

Verteidigung in Bauangelegenheiten

Im Bereich der Baubranche kommt es immer wieder zu Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft, sowie der Steuerfahndung.

Gerade in diesem Segment der freien Wirtschaft, in welchem viel mit Subunternehmern und kurzfristigen Arbeitsverhältnissen gearbeitet wird, kann es zu strafrechtlichen Verwicklungen kommen.

Häufig befinden sich gerade hier die Anzeigenerstatter „in den eigenen Reihen“.

Insbesondere im Bereich von Bauangelegenheiten gehören die Veruntreuung von Baugeldern, Steuerhinterziehung oder auch das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgeld (§ 266a StGB) zu den einschlägigen Delikten.

Um eine gewissenhafte und kompetente Verteidigung in diesem Bereich zu gewährleisten, bedarf es Expertenwissens– nicht nur auf dem Gebiet des Strafrechts, sondern auch im Bereich des privaten Baurechts. Diese Verknüpfung von Strafrecht auf der einen und dem privaten Baurecht auf der anderen Seite, stellt die Verteidigung vor besondere Herausforderungen.

Um sinnvoll, effektiv und erfolgreich strafrechtlich verteidigen zu können ist eine Zusammenarbeit mit einem Spezialisten in diesem Bereich unerlässlich.

Wir arbeiten hier in enger Kooperation mit Rechtsanwältin Kathrin Wippermann zusammen. Rechtsanwältin Wippermann ist besonders spezialisiert auf dem Gebiet des privaten Baurechts und hat dank ihrer Mandantenstruktur, welche fast ausschließlich im Bereich der Bauunternehmer zu finden ist, umfangreiche forensische Kenntnisse in dieser Materie.